Lernstandserhebungen



Im Zusammenhang mit dem eher mittelmäßigen Abschneiden deutscher Schüler bei internationalen Schulleistungsvergleichen dringt mit den im Schuljahr 2004/05 erstmals durchgeführten Lernstandserhebungen eine Neuerung in die schulische Arbeit, die sich an dem Trend in der wissenschaftlichen Diskussion um Standards und Qualitätsentwicklung im Schulwesen orientiert.Die Lernstandserhebungen, an denen alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 aller nordrhein-westfälischen Gymnasien teilnehmen, werden einmal jährlich durchgeführt.Sie erstrecken sich auf die Kernfächer Mathematik, Deutsch und Englisch.

In jedem Fach müssen die Schülerinnen und Schüler zentral gestellte Aufgaben lösen, die sich auf ausgewählte Teilleistungsbereiche des Unterrichtsfaches beziehen.Die nordrhein-westfälische Bildungsadministration steuert die Lernstandserhebung durch die Bereitstellung der Testhefte, Begleitmaterialien sowie Auswertungshilfen.Die Auswertung der von den Schülerinnen und Schülern zu bearbeitenden Aufgaben erfolgt durch die Fachlehrkräfte der Schulen. Die Ergebnisse der Arbeiten, die im übrigen benotet werden, werden wiederum durch die Bildungsadministration zentral erfasst.Durch den Vergleich der Ergebnisse einzelner Lerngruppen mit Parallelklassen und später mit schulübergreifenden und landesweiten Referenzwerten soll ein spezifischer Lern- und Förderbedarf in den überprüften fachlichen Bereich diagnostiziert und so langfristig die Unterrichtsqualität evaluiert und optimiert werden.

Weitere Informationen zur Lernstandserhebung findet man unter: Standardsicherung.nrw.de