Schwarzes Brett

05.12.19, 19 Uhr

Schulkonferenz

09.12.19, 1.+2. Std.

Finale Vorlesewettbewerb

11.12.19

Pädagogischer Tag
(unterrichtsfrei)

12.12.19, 18.30 Uhr

Weihnachtskonzert

11.01.20 (neuer Termin!)

Tag der offenen Tür

Sprechstunde Arbeitsagentur

19.11. 19 
26.11.19 
17.12.19 
Jeweils 10 Uhr

Sprachsensibles Training in der iV Klasse


... Die neu zugewanderten Schülerinnen und Schüler werden durch ein sprachsensibles Training und den Gebrauch der entwickelten Methodenkästen in die Lage versetzt, non verbale Kommunikation richtig zu deuten, sich auszudrücken, wenn sie sich unwohl fühlen, Konflikte nicht erst entstehen zu lassen, aufgetretene Konflikte friedlich zu lösen und ihre Erfahrung bzw. ihr Wissen an zukünftige Schülerinnen und Schüler weiter zu geben.

Wie wurden die Kinder in das Projekt eingebunden?

In wöchentlichen Trainings erlernen die aus verschiedenen Kulturen und Ländern kommenden Schülerinnen und Schüler, nonverbale Kommunikation richtig zu deuten und Methoden anzuwenden, Konflikten vorzubeugen und friedlich zu klären. Die Trainings, welche stets sprachsensibel durch einen Trainer durchgeführt werden, beinhalten u.a. Übungen zur Selbst- und Fremdwahrnehmung, zu Rollenkonflikten, zu Konfliktlösungsstrategien und zur Ausdrucksmöglichkeit bestimmter Situationen. So wird nebenbei sowohl ein sprachsensibler Unterricht, als auch ein fachsensibler Sprachunterricht aktiv erlebt. Selbst erstellte Methodenkästen und Reflexion Bögen helfen den neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern stets dabei, ihr Ziel umsetzen zu können - auch nach Beendigung des Trainings. Letztendlich soll eine Institutionalisierung dieser Art von Sprachenlernen und Umgang mit Konflikten in der IV Klasse erfolgen, indem die Methoden sowie deren Material regelmäßig genutzt werden sollen.

Rückblick:

Sprache buchstabiert man S*O*Z*I*A*L. Dass sozialer Umgang nur mit angemessener Kommunikation funktioniert, erfahren derzeit die Schülerinnen und Schüler der internationalen Vorbereitungsklasse des Adalbert-Stifter-Gymnasiums Castrop-Rauxel. Das Sozialtraining, angepasst sowohl auf die sprachlichen als auch auf die sozialen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler soll dabei helfen, soziales Verhalten sowohl in schulischen als auch in außerschulischen Kontexten zu stärken und eine ebensolche Antwort zu bekommen. In wöchentlich stattfindenden und von einem Antiagressions- und Coolnesstrainer durchgeführten Trainings werden Übungen gemeistert, die nur dann funktionieren, wenn alle miteinander kommunizieren und zusammenarbeiten. Die Schülerinnen und Schüler werden vor Aufgaben gestellt, die sie nur gemeinschaftlich und in einem Austausch lösen können. Um die Nachhaltigkeit zu unterstützen, werden sowohl die Übungen als auch die Erfahrungen durch die Schülerinnen und Schüler schriftlich festgehalten und in Ordnern bewahrt werden, so dass die Übungen auch von den Lehrkräften durchgeführt werden können. Das Sozialtraining ist hierbei in zwei Blöcken unterteilt, welche sich auf das ganze Schuljahr erstrecken, um reflektieren und auf den ersten Block zielgerichtet aufbauen zu können. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in der Regel motiviert mit, sind um eine Problemlösung bemüht und erkennen im besten Falls, dass sich die Übungen auch auf das alltägliche Leben übertragen lassen.
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