Schwarzes Brett

15.01.18

Pädagogischer Tag (unterrichtsfrei)

Frankreichaustausch 2017


1. Die Woche bei uns



Am 22. März war es soweit. Der Austausch startete. Um kurz vor 16.00 Uhr versammelten sich alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen am leo und warteten gespannt auf die Ankunft der französischen Austauschschüler und -schülerinnen. Das erste Kennenlernen verlief problemlos und nach einer kurzen Begrüßung und ein paar Photos ging es nach Hause zu den Gastfamilien.

Der Donnerstag startete mit einem gemeinsamen Frühstück in der Mensa, bei welchem Herr Albers die Gruppe in Castrop und besonders am ASG willkommen hieß. Nachdem Schüler der Klassen 7b und 7d die Austauschschüler durch die Schule geführt und ihnen alles gezeigt hatten, haben diese eine Stadtrallye durch Castrop gemacht. Vor dem gemeinsamen Mittagessen, haben die französischen Schüler am Unterricht teilgenommen und etwas über die Unterschiede des deutschen und des französischen Schulsystems erfahren.
Am Nachmittag haben die Lehrer für alle Teilnehmer Kennenlernspiele in der großen Aula organisiert, damit die Gruppe schnell zusammenwächst und alle sich besser kennenlernen. Das war lustig.




Am Freitag ist die ganze Gruppe um 8.00 Uhr mit dem Bus nach Köln gestartet. Auf der Fahrt war super Stimmung und alle haben sich gut verstanden. In Köln sind wir erst zum Dom gegangen und hatten dort schon etwas Zeit für das Videoprojekt, dem die französischen Austauschschüler Interviews mit Passanten führen sollten. Es war schwierig die Leute auf der Straße anzusprechen, aber die Franzosen haben recht gut deutsch gesprochen während der Interviews.
Danach gingen wir ins Sport- und Olympiamuseum, wo es 2 deutsche und 2 französische Führungen gab. Das Museum war sehr interessant und am Ende haben viele Schüler auf dem Dach des Gebäudes Fußball gespielt. Danach mussten wir das Videoprojekt fertigstellen, bevor wir dann Freizeit hatten. Zuerst sind wir zu McDonalds gegangen und dann zu einem Souvenirshop, wo unsere Austauschschüler ein paar Andenken gekauft haben. Dann sind wir noch durch die Stadt gelaufen.
Auf der Rückfahrt hatte einer unserer Busse leider eine Panne, so das wir erst sehr viel später zu Hause ankamen als angekündigt. Trotzdem war es ein sehr schöner Tag. (Jonas Stratmann, 7b)

Das Wochenende haben die französischen Austauschschüler mit ihren deutschen Gastfamilien verbracht.
Das beste in der ganzen Woche für meinen Austauschschüler und mich war unser Ausflug in die Trampolinhalle. Da hatten wir viel Spaß. Leider war er sonst sehr schüchtern und zurückhaltend. (Henri Meier, 7d)

Am Samstag wollte meine Familie mit meiner Austauschschülerin nach Hamburg, doch leider ging es ihr nicht so besonders gut. Trotzdem haben wir die Reise mit dem Zug angetreten. Als wir in Hamburg ankamen, ging es ihr leider schlechter, so dass wir direkt mit dem nächsten Zug wieder zurück nach Castrop gefahren sind, um uns zu Hause um sie kümmern zu können. Nachdem wir später im Krankenhaus beim Arzt waren, weil es ihr einfach nicht besser ging, haben wir gemeinsam mit Herrn Chazeau und Frau Weber in Absprache mit den Eltern meiner Austauschschülerin beschlossen, sie zurück nach Frankreich zu bringen. So haben sich unsere Familien kennengelernt, aber leider war die Austauschwoche in Deutschland für meine Austauschschülerin frühzeitig beendet. (Jule Hartwig, 7d)

Am Samstag waren wir mit Freunden und deren Austauschschülern in der Thiergalerie. Wir haben viel geshoppt und viele tolle Sachen gemacht. Am Abend sind wir zu anderen Freunden gegangen, wo wir gegrillt und gefeiert haben. Die Eltern saßen unten zusammen und geredet, wir haben oben laut Musik gehört. Um ca. 1.00 Uhr waren wir zu Hause. Das war ein toller Tag! (Lilli Vierhaus, 7b)

Am Samstag waren wir auf dem Geburtstag meines Onkels. Meine Austauschschülerin hat sich total gut mit meinem Cousin und meiner Cousine verstanden. Am Sonntag waren Anaïs und ich schwimmen. Wir sind viel gerutscht, was sehr witzig war, weil es eine Rutsche gab, die man mit einem Reifen runter rutschen musste. Als wir beide auf dem Reifen saßen, kamen wir einfach nicht voran und die Leute hinter uns mussten warten und waren schon etwas genervt, während wir die ganze Zeit sehr lachen mussten. Den restlichen Nachmittag haben wir bei mir zu Hause verbracht. Der Abend war toll, weil Anaïs offener geworden ist und wir hatten viel Spaß, es war wirklich lustig. (Sarah Bandmann, 7b)

Am Montag haben die französischen Austauschschüler alleine einen Ausflug nach Lüdenscheid zur Phänomenta unternommen, der sehr gut ankam, da die Schüler dort viel ausprobieren können.
Am Abend fand dann der deutsch-französische Abend in der kleinen Aula unserer Schule statt, für den die Gasteltern ein tolles Buffet vorbereitet hatten. Herr Chazeau, Frau Weber und Herr Albers hielten eine kurze Rede und die französischen Schüler haben sich auf deutsch für die tolle Woche bedankt. Danach wurden die Preise für die Stadtrallye und das Videoprojekt verliehen. Dann wurde das Buffet eröffnet. Alle haben viel gegessen und viel geredet. Ein gelungener Abend.
Am Dienstag ist die gesamte Gruppe nach Gelsenkirchen gefahren. Zuerst haben wir die ZOOM Erlebniswelt besucht, in der es sehr cool war. Das Wetter war herrlich. Wie haben es leider nur durch zwei Kontinente geschafft, aber dafür haben wir viele verschiedene Tiere gesehen. Einige haben sich am Ende dort noch ein Eis gegönnt. Danach ging es direkt weiter zum Firebowl, wo 2 Stunden in kleinen Gruppen auf mehreren Bahnen gebowlt wurde.
Auch wenn es traurig war zu wissen, dass es der letzte Abend ist, haben alle diesen in den Gastfamilien nochmal sehr genossen.
Da meine Austauschschülerin unbedingt etwas typisch Deutsches essen wollte, gab es Currywurst. (Jana Herling, 7d; Lilia Büker, 7b)

Der Abschied am nächsten Morgen fiel nach einer schönen Woche zwar etwas schwer, aber alle freuen sich schon auf den Gegenbesuch, der in wenigen Wochen stattfinden wird.

2. Unsere Woche in Frankreich

Am Mittwoch, den 10. Mai ging's los; um 9.00 Uhr startete unsere Fahrt von der Schillerstraße aus. Da wir Glück hatten mit dem Verkehr kamen wir nach ca. 6,5 Stunden Fahrt an unserer Partnerschule in Avesnes an, wo unsere Austauschschüler uns herzlich in Empfang nahmen. Jetzt konnte es richtig los gehen!

Am Donnerstag verbrachten wir den Vormittag in der Schule. Erst haben wir mit der ganzen Gruppe in der Schulmensa gefrühstückt und wurden vom Schulleiter begrüßt. Danach haben wir am Unterricht teilgenommen und etwas über die Unterschiede zwischen Schule in Frankreich und Deutschland erfahren.
Nach dem Mittagessen in der Mensa, sind wir mit dem Bus nach Arras, die nächste größere Stadt, gefahren. Die Fahrt dauerte ungefähr eine halbe Stunde. Zuerst besichtigten wir den Belfried. Es war ein schöner sonniger Tag und wir hatten eine tolle Aussicht von dem Turm, den wir über einen Aufzug und ein paar Treppen erreicht hatten. Als wir wieder unten waren, wurden wir in Gruppen eingeteilt und wurden dazu aufgefordert bei einer Stadtrallye Fragen zu Arras zu beantworten. Manche Fragen war einfach, andere schwer.
Arras ist eine schöne Stadt mit tollen Cafés. Als wir den Zettel fertig ausgefüllt hatten, bummelten wir noch ein bisschen durch die Stadt und aßen ein Eis in einer sehr guten Eisdiele. Es war ein toller Tag in Arras. (Phil Meissner, 7e)



Der Wecker klingelte schon um 6.45 Uhr, da wir eine Stunde später zur Haltestelle mussten, um den Schulbus zu erwischen. Die Fahrt dauerte etwas länger als eine halbe Stunde – für mich sehr lang, da ich in Castrop nur 15 Minuten zur Schule brauche.
Bevor wir nach Lille aufgebrochen sind, haben wir an einer Unterrichtsstunde teilgenommen. Ich z.B. hatte Französisch. Es war schwierig, etwas zu verstehen, doch sehr spannend zu sehen, wie der Unterricht abläuft.
Die Fahrt nach Lille kam uns nicht so lang vor, wie sie eigentlich war, da wir und alle auf deutsch und französisch unterhielten. In Lille angekommen mussten wir erst mal am monument aux morts warten – ein Kriegsdenkmal, das der Kriegsopfer verschiedener Kriege gedenkt. Dort wurden wir dann zur Stadtführung abgeholt. Da die Führung auf französisch stattfand, mussten unsere Lehrer für uns übersetzen. Als die Führung zu Ende war, machten wir alle ein Picknick auf einer Wiese.
Danach gingen wir alle zurück zum Grand Place, um von dort aus unser Videoprojekt zu starten. Dafür hatten wir fast 1,5 Stunden Zeit. Wir mussten mehrere Interviews machen, das beste auswählen und die Antworten der Franzosen auf deutsch notieren. Wie auch schon in Köln hatten wir nach dem Videoprojekt Freizeit. Meine Gruppe ist einmal durch die Fußgängerzone geschlendert und war bei Starbucks. Um 16.30 Uhr ging es zurück zum Collège, wo wir gegen 18.00 Uhr ankamen. (Janis Böhne, 7e)

Das Wochenende haben wir alle mit unseren Gastfamilien verbracht.
Am Samstag Morgen sind Lucas und ich um 9.00 Uhr aufgestanden und haben erst einmal eine Runde Mario Bros gespielt. Am Vormittag haben alle zusammen einen sehr leckeren Schokokuchen gegessen. Nach dem Essen kamen Jarik und seine Gastfamilie zu uns. Die Eltern haben Kaffee getrunken und wir Kinder haben Eis gegessen. Um 14.00 Uhr sind wir alle zusammen zu einem Kletterpark gefahren. Wir haben erst alle den blauen und dann den roten Parcours gemeistert. Es hat viel Spaß gemacht, sich in die Netze des Parcours zu legen. Danach wollten wir eigentlich noch alle zur Sommerrodelbahn, aber die war leider schon geschlossen. Also sind wir wieder zurück nach Hause gefahren. Es war ein schöner Tag. (Gerrit Oelmann, 7e)

Morgens sind wir um 10.00 Uhr aufgestanden und haben Müsli gefrühstückt. Ungefähr um 12.00 Uhr sind wir zur Kirche gefahren. Die Kirchen in Frankreich sehen ganz anders aus als in Deutschland. Sie war überhaupt gar nicht festlich geschmückt. Danach haben wir in einem Restaurant zu Mittag gegessen. Das Essen war auch ganz anders als in Deutschland. Es gab keine warme Mahlzeit, sondern mehrere Salate. Nachdem wir gegessen hatten, sind alle Kinder nach draußen gegangen und haben gemeinsam Verstecken gespielt. Das hat viel Spaß gemacht, denn alle haben versucht, mit mir zu sprechen. Ich habe sogar einiges verstanden. Um ca 11.00 Uhr abends sind wir nach Hause gefahren und nach einer Dusche müde ins Bett gegangen. Das war ein schöner Tag! (Mia Lüning, 7e)

Am Samstag waren wir zum Schwimmen nach Arras. Nach 2 Stunden im Wasser haben Natalie, Svetlana, Perrine und ich uns zum Shoppen fertig gemacht. Allerdings war es kein Shopping, weil wir nur gegessen haben. Wir waren bei Subway und in einer Eisdiele. Am Sonntag waren Perrine und ich mit Lou-Ann und Vicky klettern. Das hat echt viel Spaß gemacht! Wir sind 3 Runden geklettert, einmal den leichten, dann den mittleren und den schwersten Parcours. Das war sehr lustig! Danach haben wir Lasertag gespielt; einmal mit Jule und Luise und danach noch einmal mit Vicky und Lou-Ann. Das war auch sehr cool! (Chantal Lewik, 7e)

Montag, 15. Mai. Um 8.30 Uhr startete der spannende Tag. Nach der Teilnahme an einer Unterrichtsstunde, sind wir um 9.30 Uhr nach Amiens gefahren. Dort haben wir zuerst die Hortillonages besichtigt. Dies sind sozusagen Schrebergärten, aber das Besondere daran ist, dass man sie nur mit einem Boot erreichen kann, da es sich um schwimmende Gärten handelt. Wie Frau Hagenhoff sagte: „Die grüne Stadtmitte.“ Wir teilten uns in Gruppen von je 9 Schülern und 1 Lehrer pro Boot auf. Die Tour war sehr schön! Immer mal wieder erzählte uns der Guide etwas über die kleinen Gärten. Unsere Lehrer mussten dies dann für uns übersetzen. Wir hatten sehr schönes Wetter. Nach guten 45 Minuten war die Bootsfahrt dann zu Ende.
Wir sammelten uns und gingen zum nahegelegenen Parc Saint Pierre. Dort picknickten wir in aller Ruhe. Um 12.30 Uhr brachen wir auf und unser nächster Halt war die Kathedrale im Stadtteil Saint Leu, die besonders heraussticht. Sie ist reich verziert und sieht Notre Dame de Paris etwas ähnlich. Wir hatten Zeit, sie uns in Ruhe anzusehen, von innen und außen.
Von 13.15 Uhr bis 14.45 Uhr hatten wir dann Freizeit und durften uns die Stadt ansehen und Souvenirs kaufen. Die Sonne strahlte den ganzen Tag und wir genossen die Zeit sehr, aber nach der 1,5-stündigen Freizeit fuhren wir wieder zurück zur Schule. (Victoria Görg, 7e)

Um 18.15 Uhr fuhren wir zu Hause los, um rechtzeitig zum deutsch-französischen Abend zu kommen. Die Autofahrt hat sich in die Länge gezogen, aber es hat sich gelohnt, da der Abend echt cool war. Als wir reinkamen, hatten wir direkt gute Stimmung, da uns ein DJ und ein tolles Buffet empfingen. Ich ging direkt zu meinen Freunden und redete mit ihnen darüber, dass es einen DJ in Deutschland nicht gab.
Es wurde leise und Herr Chazeau nahm das Mikrofon, um alle zu begrüßen. Wir sammelten und vor dem Saal, um uns auf unseren Beitrag vorzubereiten. Jeder sagte einen Satz auf französisch, um sich für die tolle Woche zu bedanken. Während ich auf meinen Einsatz wartete, murmelte ich immer wieder meinen Satz: « Merci pour l'organisation, Mr Chazeau! » Als alle sich hingesetzt hatten, wurden die Preise für die Stadtrallye und das Videoprojekt überreicht. Meine Gruppe landete bei der Rallye auf dem 3. Platz. Danach wurde das Buffet eröffnet und wir konnten typisch französische Speisen kosten.
Nachdem alle mit dem Essen fertig waren, wurden die Tische weggeräumt und das Licht ging aus. Nebel stieg auf, grüne Lichter gingen an und Musik ertönte. Erst waren alle etwas zögerlich (vor allem die Deutschen), doch als ein Lied gespielt wurde, das jeder kannte, wurde die Tanzfläche voll.
Es war ein sehr schöner Abend, wir haben viel gelacht und es war wirklich cool! (Felix Kirchfeld, 7e)

Wie jeden Morgen standen Clémence und ich um 7.00 Uhr auf. Ich war zwar sehr müde, aber ich hatte sehr viel Lust auf den Tag, da das Wetter super mitspielte. Wir machten uns fertig und stiegen um ca. 8.00 Uhr in den Schulbus. An der Schule angekommen, trafen wir die anderen und stiegen alle zusammen in den Bus nach Bologne. Die Fahrt dauerte ungefähr 1,5 Stunden. Als wir angekommen waren, gingen wir zum Nausicaa, ein Aquarium, in dem es sehr viele verschiedene Meeres- und auch andere Tiere zu sehen gab: Robben, Krokodile, Fische, Quallen, Chamäleons, Pinguine,... Es war sehr interessant, vor allem als wir zu dem Becken kamen, wo wir Rochen streicheln konnten.
Nach der Besichtigung gingen wir alle barfuß zum Sandstrand, wo wir zusammen picknickten und uns mit kleinen Spielen amüsierten. Danach gingen wir wieder zum Bus, um zum Cap Gris Nez zu gelangen. Die Fahrt dauerte etwa 45 Minuten. Am Cap wanderten wir alle bei herrlichem Wetter und 26°C durch die Natur. Zuerst gingen wir zu einem Aussichtspunkt, von wo aus man einen guten Blick auf die Küste Englands hat, welche nur etwa 30 km entfernt ist. Die Wanderung führte uns weiter direkt zum Meer und einer tollen Aussicht, die zum photographieren einlud, was unsere Lehrer für ein Gruppenphoto nutzten. Nach der Wanderung ging es mit dem Bus weiter zum Cap Blanc Nez. Dort gingen wir nur kurz zu einem Aussichtspunkt, um ein weiteres Gruppenphoto zu machen. Wir verbrachten nur ca. 15 Minuten an diesem Cap, da es schon recht spät war. Als wir in den Bus stiegen, waren alle sehr müde und erschöpft, aber der Ausflug war sehr schön. (Mona Wagner, 7e)

Der Abschied am nächsten Morgen fiel nach einer aufregenden und wirklich sehr schönen Woche nicht einfach und es kullerten auch ein paar Tränen. Aber einige Austauschschüler haben sich bereits für die Sommerferien verabredet, um sich ganz schnell wiederzusehen und die Freundschaften, die während der zwei Wochen entstanden sind, zu vertiefen.

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