Allez ASG!

Das ASG ist wieder mit 2 Tennis-Mädchenmannschaften Bezirksmeister


v.l.n.r. hinten: Lilia Freitag, Lilly Matschke, Katrin Walkenhorst, Lisa Matschke, Nora Kirchner, Rebecca Müller, Maja Wollenburg, Herr Lieske, vorne: Anna-Lena Brune, Johanna Walkenhorst, es fehlt Emily Ruttkowski.

Am letzten Mittwoch spielten die Mädchenmannschaften der WK II und der WK III in Bocholt um die Bezirksmeisterschaft. Da 4 Mannschaften jeder Altersklasse da waren, wurden jeweils nur 4 Einzel gespielt.
Die Mädchen der Altersklasse WK III traten mit folgender Aufstellung an: Lisa Matschke, Anna-Lena Brune, Lilly Matschke, Lilia Freitag und Johanna Walkenhorst, das Küken der Mannschaft. Sie mussten im Halbfinale gegen die Fritz-Winter-Gesamtschule Ahlen antreten. Anna-Lena Brune gewann mit 6:0, 6:1, Lilia Freitag lag zuerst 0:3 zurück und machte dann 12 Spiele in Folge, so gewann sie 6:3, 6:0. Lilly Matschke gewann 6:0, 6:2, wobei sie sich immer wieder mit „allez allez“ anfeuerte (dies wurde später zum Schlachtruf der beiden Mannschaften). Lisa Matschke musste sich erst im Matchtiebreak des 3. Satzes geschlagen geben. Somit standen die Mädchen, die die Chance haben, nach Berlin zu den deutschen Meisterschaften zu kommen, im Endspiel.
Im Endspiel kamen sie dann gegen das Mariengymnasium Bocholt. Lisa Matschke siegte souverän mit 6:2, 6:3, Anna-Lena Brune gewann im Matchtiebreak des 3. Satzes (6:2, 4:6, 10:6), obwohl die Gegnerin die psychologische Trickkiste auspackte. Lilly Matschke gewann ebenfalls souverän mit 6:2, 6:1, Johanna Walkenhorst machte gegen eine 3 Jahre ältere und 1 Kopf größere Spielerin mit 3:6, 3:6 zwar ein super Spiel, verlor aber dann doch. Durch das 3:1 sind die Mädchen Bezirksmeister und spielen nun am 14.06. in Ickern um die Westfalenmeisterschaften.

Bei den Mädchen der WK II traten Rebecca Müller, Emily Ruttkowski, Maja Wollenburg, Katrin Walkenhorst und Nora Kirchner an. Sie mussten im Halbfinale der Bezirksmeisterschaften gegen die Marienschule Münster spielen. Rebecca Müller, Emily Ruttkowski und Maja Wollenburg gewannen souverän in jeweils 2 Sätzen. Katrin Walkenhorst verlor den 1. Satz und musste sich im 2. dann im Tiebreak geschlagen geben. Damit stand es 3:1 für die Mannschaft des ASG.
Im Endspiel kamen sie dann gegen das St. Georg Gymnasium Bocholt, die im Halbfinale gegen das Gymnasium Dyonisium Rheine gewonnen hatte. Dies war, das wussten die Mädchen, eine schwere Aufgabe.
Emily Ruttkowski verlor Ihr Match nach großem Kampf im Matchtiebreak des 3. Satzes mit 8:10, Nora Kirchner gewann ihr Spiel souverän mit 6:0, 6:4. Das Spiel von Rebecca Müller musste ebenfalls im Matchtiebreak des 3. Satzes entschieden werden, den Rebecca mit 6:10 verlor. Damit musste Maja Wollenburg gewinnen, um das Finale siegreich zu gestalten. Sie hatte den ersten Satz mit 6:4 gewonnen und lag mit 2:5 im 2. Satz zurück. Sie bewies Nervenstärke und machte 5 Spiele in Folge, somit gewann sie auch unter dem Jubel und „allez allez“ Anfeuerungen der restlichen Mannschaftsmitglieder, dem Lehrer Herr Lieske und den Mädchen der WK III den 2. Satz mit 7:5. Damit waren die Mädchen der WK II Bezirksmeister.
Erwähnen muss ich noch, dass die Mädchen der WK II nur aufgrund eines Einsatzes der Ersatzspielerinnen Amelia Amberge, Jule Palisaar, Louisa Pawlak und Lena Sophie Jahn in der Vorrunde weiter gekommen waren. Diese waren bei dem Spiel gegen das Josef-Albers Gymnasium aus Bottrop eingesprungen, da Rebecca Müller, Emily Ruttkowski und Maja Wollenburg an dem Termin nicht antreten konnten aufgrund einer LK Klausur der Schule. Die 4 Mädchen gewannen mit Katrin Walkenhorst und Nora Kirchner zusammen am 10.05. die Vorrunde und ermöglichten dadurch die Finalteilnahme. Dafür noch einmal ein herzliches Dankeschön der Mannschaftsführerin Sabine Stubbe.
Am 14.06.2016 finden nun die Westfalenmeisterschaften in Ickern statt. Da dies quasi ein Heimspiel für die Mädchen des ASG ist, hoffen sie, dass der Heimvorteil sie weiter bringt, für die Mädchen der WK III müssen noch 3 Spiele gewonnen werden, um nach Berlin zu den deutschen Meisterschaften zu kommen.

Sabine Stubbe
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