Das Projekt

Nach den "Ruhrgebietsklängen" und dem "Kanalrauschen" nimmt das ASG zum dritten Mal an einem Musikprojekt des LWL teil. Das diesjährige Musikprojekt widmet sich den Themen Heimat, kulturelle Vielfalt und Migration und steht unter dem Titel "Pott-Symphonie". Inspiration und Spielort bietet die Zeche Hannover in Bochum. Der Standort des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe konzentriert sich als Museum für Industrialisierung und Zuwanderung auf die Industrie-, Kultur-, und Sozialgeschichte des Ruhrgebiets. Das Industriedenkmal ist ein beeindruckendes Zeugnis des strukturellen Wandels der vergangenen Industriezeit. Es steht stellvertretend für die tiefgreifenden Veränderungen der Lebens- und Arbeitsverhältnisse der Menschen im Revier und bietet dem Musikprojekt so vielfältige Anknüpfungspunkte.
130 Schülerinnen und Schüler von 6 Schulen beteiligen sich an diesem Projekt. Unterstützt werden sie dabei von professionellen Musikern und Komponisten. Für das ASG nimmt die Klasse 6a mit den beiden Musiklehrern Finn-Ole Steffen und Andreas Leymann teil.

10.04.13 Tag der offenen Tür

An diesem Tag besuchte die Klasse 6a die Zeche Hannover in Bochum, um sich einen ersten Eindruck vom Gelände zu machen. Neben einer geschichtlichen Einführung zum Thema Bergbau auf der Zeche Hannover ging es hauptsächlich um die Erkundung des Zechengeländes. Die Schülerinnen und Schüler gingen mit ihren beiden Musiklehrern auf eine klangliche Erkundungstour der Zeche. Hierbei wurden erste Ideen für eine Projektskizze gesammelt, die im Musikunterricht ausgewertet wurden.



13.04.13 Erster Besuch des Komponisten

Der Komponist Roman Pfeiffer stellte mit den Schülerinnen und Schülern erste klangliche Eindrücke zusammen und so probierten alle diese am Instrumentarium der Schule aus. Dass man ein Instrument auch ganz anders spielen kann, zeigte der Komponist auf außergewöhnliche Weise. In Kleingruppen wurden erste Ideen umgesetzt. In den nächsten Wochen haben die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeit im Musikunterricht fortgesetzt: So wurden Projekttagebücher geschrieben, der genaue Aufführungsort festgelegt, ein Titel für die Komposition ausgesucht und natürlich an den einzelnen Abschnitten der Komposition in Kleingruppen gearbeitet.

17.05.13 Zweiter Besuch des Komponisten

An diesem Tag war es wieder soweit: Der Komponist Roman Pfeifer war zum zweiten Mal zu Besuch am ASG, um der Klasse 6a weitere Tipps für ihre Komposition bezüglich des Projekts „Pott-Symphonie“ des LWL zu geben. Im Mittelpunkt des zweiten Besuches stand nun die Zusammenführung der einzelnen Gruppen, so dass am Ende des Tages eine Gesamtkomposition erkennbar war. Der nächste Schritt besteht darin, die Feinheiten herauszuarbeiten und die Übergänge möglichst unauffällig zu gestalten, so dass eine Gesamtkomposition aus einem Guss entsteht. Es wartet also noch viel Arbeit auf die Klasse 6a …
Fazit des Tages: „Es war ganz schön anstrengend und gar nicht so einfach, unsere Komposition auf ein Blatt Papier aufzuschreiben. Aber es hat unheimlich Spaß gemacht“, wie eine Schülerin anmerkte.

07.06.13 Dritter Besuch des Komponisten

Zum letzten Mal besuchte der Komponist Roman Pfeiffer die Klasse 6a des ASG. Auch dieses Mal wurde wieder intensiv geprobt und die Schülerinnen und Schüler erhielten einige Tipps vom Experten. Nun fiebert die Klasse ihrem großen Auftritt am 23.06. in der Maschinenhalle der Zeche Hannover in Bochum entgegen.

         

Ausblick:

Sie dürfen gespannt sein, was sich hinter dem Titel „Wir im Pott“ verbirgt. Die Uraufführung werden die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a am 23. Juni 2013 in der Maschinenhalle präsentieren. Das Wandelkonzert beginnt um 15 Uhr mit einer Begrüßung auf dem Museumsgelände der Zeche Hannover. Insgesamt führen die Schülerinnen und Schüler ihr Werk an diesem Tag vier Mal auf: 15.45 Uhr; 16.15 Uhr; 16.45 Uhr; 17.15 Uhr.
Der Eintritt ist frei!

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