"Ruhrgebietsklänge" im Schatten des Förderturms

Konzert zur Nacht der Jugendkultur im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern am 3. Juli 2010

Dortmund (lwl). Wie klingt ein Eisenhüttenwerk? Welchen Takt schlug unter Tage der Abbauhammer? Was hören die Menschen heute an den ehemaligen Orten der Arbeit und Industrie im Ruhrgebiet? Wie klingen die Menschen im Ruhrgebiet? Diesen Fragen sind 110 Schüler zusammen mit ihren Lehrern aus Dortmund, Gladbeck und Castrop-Rauxel musikalisch nachgegangen. Am Samstag, 3. Juli, präsentieren sie ihre Antworten in selbstkomponierten und arrangierten Stücken auf der Zeche Zollern. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt ab 19 Uhr in seinem Dortmunder Museum zur "Nacht der Jugendkultur", die im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas Ruhr.2010 an vielen Orten des Reviers stattfindet. Der Eintritt ist frei.

Der LWL hat die musikalische Ruhrgebiets-Zeitreise mit der finanziellen Förderung des Ministerpräsidenten des Landes NRW zusammen mit drei Schulen initiiert. Alle Schulen legen einen Schwerpunkt ihres Schulprogramms auf die musikalische Erziehung: Das Adalbert-Stifter-Gymnasium in Castrop-Rauxel, das Städtische Ratsgymnasium in Gladbeck und die Marie-Reinders-Realschule in Dortmund. Impulse und Anleitung lieferten den Jugendlichen drei Ruhrgebiets-Musiker und Komponisten: Richard Ortmann und Guido Schlösser aus Dortmund sowie Gordon Kampe aus Essen.



Der Grundkurs Musik des Jahrgangs 12 des Adalbert-Stifter-Gymnasiums in Castrop-Rauxel
mit Michael Schembecker komponierte drei Stücke: "fiegephonie" pour violon solo, six bouteilles et accessoires, "hömma" für Mann mit Bollerwagen und sehr viele Cassettenrecorder und "schachtanaschranke" für Ana ihre Flöte und Begleitung.

Quelle und Foto: LWL (http://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?urlID=22382)